Praxistag in der Altenpflege

Kurzfassung: Praxistag in der AltenpflegeBundesministerin Manuela Schwesig besucht am internationalen Tag der Pflege das Lazarus Haus und die Lazarus Altenpflegeschule in BerlinBundesministerin für Familie, Senio ...
[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) - 12.05.2014] Praxistag in der Altenpflege

Bundesministerin Manuela Schwesig besucht am internationalen Tag der Pflege das Lazarus Haus und die Lazarus Altenpflegeschule in Berlin
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, hat heute (Montag) um 06:20 Uhr mit Beginn der Frühschicht den Arbeitsalltag von Altenpflegefachkräften begleitet und im Anschluss eine Unterrichtsstunde in der Lazarus Altenpflegeschule besucht. Abschließend fand ein gemeinsames Gespräch mit den Beschäftigten der Pflegeeinrichtung sowie den Pflegenachwuchskräften über die Rahmenbedingungen in der Altenpflege, die Belange der Beschäftigten und Auszubildenden sowie die von der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode vereinbarte Reform der Pflegeausbildung statt.
"Gut ausgebildetes und motiviertes Personal ist für gute Pflege unerlässlich", sagte Bundesministerin Schwesig. "Ich bin beeindruckt von dem, was die Pflegefachkräfte tagtäglich leisten und es freut mich zu sehen, mit welcher Begeisterung und welchem Engagement die Schülerinnen und Schüler der Altenpflege ihren Beruf erlernen."
Mit der Reform der Pflegeausbildung sollen Ausbildungen in der Altenpflege,
Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer generalistisch ausgerichteten Pflegeausbildung mit Spezialisierungsmöglichkeiten zusammengeführt werden. Die Reform soll insbesondere den veränderten Versorgungsanforderungen einer älter werdenden Gesellschaft Rechnung tragen und den Beschäftigten verbesserte Beschäftigungs- und Entwicklungsperspektiven eröffnen.
"Die Pflege älterer Menschen ist ein verantwortungsvoller Beruf, der Achtung und Wertschätzung verdient. Wir alle wissen um die demografischen Entwicklungen in Deutschland. Die Pflege älterer Menschen braucht deshalb bessere Rahmenbedingungen für Ausbildung und Beruf. Angesichts des gravierenden Fachkräftemangels muss die Ausbildung kostenfrei sein", fordert Schwesig.
Der Personalbedarf in der Altenpflege wird durch die demografische Entwicklung weiter wachsen. Prognostiziert ist ein Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 um knapp 40 Prozent im Verhältnis zum Vergleichsjahr 2011 auf dann
3,4 Millionen. Daher wird auch der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Altenpflege steigen. Nach den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit kamen im letzten Jahr auf 100 als offen gemeldete Arbeitsstellen in der Altenpflege jedoch durchschnittlich nur 39 arbeitssuchend gemeldete Altenpflegefachkräfte.
Gleichzeitig wird die Zahl der dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehenden jungen Menschen in Zukunft deutlich sinken.
Das Lazarus Haus ist eine vollstationäre Pflegeeinrichtung, die 238 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause bietet, und praktische Ausbildungsstätte für die Altenpflege. In einem gesonderten Wohnbereich erhalten an Demenz erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner eine besonders auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Pflege und Betreuung. Die theoretische Ausbildung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger erfolgt an der Lazarus Schule für Altenpflege, die dem Schulverbund der Lazarus-Schulen angehört. Sowohl das Lazarus Haus als auch die Lazarus Schulen gehören zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, die eine der vier von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ist.

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Das Bundesministerium......gestaltet Familienförderung wirksamer, erfasst systematisch ausgewählte familienbezogene Maßnahmen und Leistungen und führt Wirkungsanalysen durch,...verbessert systematisch Kenntnisse über Familienleben in Deutschland als Basis einer nachhaltigen Familienpolitik,...schafft bessere Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, insbesondere auch für Alleinerziehende,...entwickelt in der Fläche zivilgesellschaftliche Kooperation für Familienfreundlichkeit: Lokale Bündnisse für Familie sowie Unternehmensprogramm Erfolgsfaktor Familie,...setzt sich für eine Reduzierung der Kinderarmut ein,...entwickelt quantitative und qualitative Perspektiven für familienunterstützende Dienstleistungen,...fördert die Träger der Familienarbeit (Familienbildung, Familienberatung, Familienselbsthilfe, Familienverbände) und unterstützt Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung.Ältere Menschen:Das Bundesministerium......verankert realistische Altersbilder und ein neues Leitbild des aktiven Alters...stärkt die Rolle und die Potenziale älterer Menschen als Arbeitskräfte und Verbraucherinnen und Verbraucher...unterstützt ältere Menschen, die ihr Erfahrungswissen in die Gesellschaft einbringen,...initiiert Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen seniorenpolitischen Handelns angesichts des demografischen Wandels,...fördert Seniorenorganisationen, die ältere Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Interessen und bei ihrem Engagement für Generationensolidarität unterstützen,...verhandelt in den Gremien der Vereinten Nationen (beispielsweise zur Umsetzung des Weltaltenplans), des Europarats und der Europäischen Union Fragen des demografischen Wandels und der Nichtdiskriminierung älterer Menschen,...unterstützt die internationale, europäische und bilaterale Zusammenarbeit auf Regierungsebene sowie bei Verbänden und Institutionen, die sich für ältere Menschen engagieren,...verbessert die gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Beispiel durch das Altenpflegegesetz, das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz, das Conterganstiftungsgesetz und die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen,...startet Modellprojekte zur Förderung eines selbständigen und selbstbestimmten Lebens von älteren Menschen in der Gesellschaft und zur qualitätsvollen Hilfe und Pflege im Alter,...trägt Sorge für die Stärkung eines gesellschaftlichen Bewusstseins für Ressourcen und Würde von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen im Alter, insbesondere bei Demenz und Behinderung.Gleichstellung:Das Bundesministerium......erarbeitet federführend Bundesgesetze zur Durchsetzung der Gleichstellung und nimmt Einfluss auf die Gesetzesvorhaben anderer Bundesministerien, soweit sie Frauen- beziehungsweise Gleichstellungsfragen berühren,...entwickelt Programme und Initiativen zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Arbeitswelt, Familie, Gesellschaft und Politik sowie zum Abbau von Gewalt gegen Frauen - auch mit Blick auf Frauen und Männer mit Migrationshintergrund,...führt Forschungs- und Modellvorhaben zu gleichstellungspolitischen Fragen und Instrumenten durch, veröffentlicht die Ergebnisse und unterstützt deren Umsetzung in der Fläche,...fördert und unterstützt die Frauenorganisationen sowie bundesweite Vernetzungen im Gleichstellungsbereich,...leitet die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Bekämpfung häuslicher Gewalt gegen Frauen sowie die bundesweite Arbeitsgruppe "Frauenhandel",...verhandelt in den Gremien der Europäischen Union, des Europarates und der Vereinten Nationen Gleichstellungsthemen und -initiativen und setzt sich international für die Förderung der Gleichstellung ein,...stellt Hilfen für Schwangere in Not- und Konfliktlagen zur Verfügung und setzt in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den gesetzlichen Auftrag zur Vermeidung und Lösung von Schwangerschaftskonflikten um.Kinder und Jugend:Das Bundesministerium......fokussiert den Ausbau der Kinderbetreuung in Tageseinrichtungen und der Kindertagespflege und unterstützt Länder und Kommunen mit vier Milliarden Euro aus Bundesmitteln bis 2013,...führt den Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung ab dem 1. 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