22.08.2014 16:23 Uhr in Wirtschaft & Finanzen von Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland
In Paris eröffnet in Kürze eine Prototypenfabrik
Kurzfassung: In Paris eröffnet in Kürze eine PrototypenfabrikNach den Inkubatoren, FabLabs und anderen offenen Technologiezentren [1] soll im kommenden September ein neuer Ort für Innovationen in der Hauptstadt ...
[Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland - 22.08.2014] In Paris eröffnet in Kürze eine Prototypenfabrik
Nach den Inkubatoren, FabLabs und anderen offenen Technologiezentren [1] soll im kommenden September ein neuer Ort für Innovationen in der Hauptstadt seine Tore öffnen, nur etwa hundert Meter entfernt von der Halle Freyssinet, dem zukünftigen Pariser Tempel für Start-ups [2].
Dieses ehrgeizige Projekt soll dem Hindernis-Parcours, dem sich immer mehr Fachkräfte ausgesetzt sehen, endlich ein Ende setzen. "Das Prototyping-Verfahren ist noch immer sehr teuer, komplex und total unorganisiert", sagt Benjamin Carlu, einer der Projetträger. Für die Erstellung eines ersten Prototyps sind eine Vielzahl von Fachkräften nötig und mitunter bedeutet eine kleine Veränderung wieder von vorne anzufangen. "Das Gleiche gilt, wenn das Material gewechselt wird. Dann heißt es alles wieder auf Null.
Bei "Usine IO" soll deshalb alles Notwendige auf einer einzigen Plattform zusammengeführt werden. Zu diesem Zweck bietet der neue Komplex Raum für Workshops, einen Design-Bereich von 300 Quadratmetern und Büros auf einer Fläche von 500 Quadratmetern. Eine Kombination, die "Usine IO" zu einem einzigartigen Ort in Europa macht. "Wir gehen weiter als die FabLabs, da wir unsere Nutzer bis hin zur industriellen Produktion begleiten", sagt Benjamin Carlu. Maschinenführer unterstützen die Anwender in den Werkstätten, während ein Team von Branchenexperten Fragen zur strategischen Entwicklung des Projekts beantwortet.
So soll "Usine IO auch zu einem Ort der Weiterbildung werden, an dem erfahrene Experten der neuen Generation von Unternehmern, die in diesem Bereich bislang nur wenige Erfahrungen sammeln konnten, bewährte Verfahrensweisen vermitteln. Neben den Projektentwicklern steht "Usine IO auch ambitionierten Amateuren, Roboterclubmitgliedern und Fans von Drohnen offen. Eine weitere Zielgruppe sind die bereits etablierten Unternehmen, die den neuen Standort als Teil einer Politik der "Open Innovation" nutzen können.
Bei der Ausstattung des Komplexes wurden die drei Projektgründer von zahlreichen Investoren unterstützt.
Weitere Informationen:
- [1] Zum Thema Innovation in Paris siehe auch: "Ein "Innovationsdorf mitten in Paris" - 26.03.2014 - http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/forschungspolitik-und-innovation/ein-innovationsdorf-mitten-in-paris/
Und "Französische Regierung investiert 40 Millionen Euro in FabLabs" - 14.03.2014 - http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/forschungspolitik-und-innovation/franzoesische-regierung-investiert-40-millionen-euro-in-fablabs/
- [2] "Gründerzentrum für "1000 Start-ups" soll 2016 in Paris eröffnen" - 16.10.2014 - http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/informations-und-kommunikationstechnologien-mikroelektronik/gruenderzentrum-fuer-1000-start-ups-soll-2016-in-paris-eroeffnen/
Quelle: "Paris accueillera bientôt une usine à prototypes", Artikel aus Les clés de demain - 26.06.2014 - http://lesclesdedemain.lemonde.fr/innovation/paris-accueillera-bientot-une-usine-a-prototypes_a-54-4098.html
Redakteur: Aurélien Filiali, aurelien.filiali@diplomatie.gouv.fr
Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland
Pariser Platz 5
10117 Berlin
Telefon: 030 590 03 92 50
Telefax: 030 590 03 92 65
Mail: sciencetech@botschaft-frankreich.de
URL: http://www.wissenschaft-frankreich.de
Nach den Inkubatoren, FabLabs und anderen offenen Technologiezentren [1] soll im kommenden September ein neuer Ort für Innovationen in der Hauptstadt seine Tore öffnen, nur etwa hundert Meter entfernt von der Halle Freyssinet, dem zukünftigen Pariser Tempel für Start-ups [2].
Dieses ehrgeizige Projekt soll dem Hindernis-Parcours, dem sich immer mehr Fachkräfte ausgesetzt sehen, endlich ein Ende setzen. "Das Prototyping-Verfahren ist noch immer sehr teuer, komplex und total unorganisiert", sagt Benjamin Carlu, einer der Projetträger. Für die Erstellung eines ersten Prototyps sind eine Vielzahl von Fachkräften nötig und mitunter bedeutet eine kleine Veränderung wieder von vorne anzufangen. "Das Gleiche gilt, wenn das Material gewechselt wird. Dann heißt es alles wieder auf Null.
Bei "Usine IO" soll deshalb alles Notwendige auf einer einzigen Plattform zusammengeführt werden. Zu diesem Zweck bietet der neue Komplex Raum für Workshops, einen Design-Bereich von 300 Quadratmetern und Büros auf einer Fläche von 500 Quadratmetern. Eine Kombination, die "Usine IO" zu einem einzigartigen Ort in Europa macht. "Wir gehen weiter als die FabLabs, da wir unsere Nutzer bis hin zur industriellen Produktion begleiten", sagt Benjamin Carlu. Maschinenführer unterstützen die Anwender in den Werkstätten, während ein Team von Branchenexperten Fragen zur strategischen Entwicklung des Projekts beantwortet.
So soll "Usine IO auch zu einem Ort der Weiterbildung werden, an dem erfahrene Experten der neuen Generation von Unternehmern, die in diesem Bereich bislang nur wenige Erfahrungen sammeln konnten, bewährte Verfahrensweisen vermitteln. Neben den Projektentwicklern steht "Usine IO auch ambitionierten Amateuren, Roboterclubmitgliedern und Fans von Drohnen offen. Eine weitere Zielgruppe sind die bereits etablierten Unternehmen, die den neuen Standort als Teil einer Politik der "Open Innovation" nutzen können.
Bei der Ausstattung des Komplexes wurden die drei Projektgründer von zahlreichen Investoren unterstützt.
Weitere Informationen:
- [1] Zum Thema Innovation in Paris siehe auch: "Ein "Innovationsdorf mitten in Paris" - 26.03.2014 - http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/forschungspolitik-und-innovation/ein-innovationsdorf-mitten-in-paris/
Und "Französische Regierung investiert 40 Millionen Euro in FabLabs" - 14.03.2014 - http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/forschungspolitik-und-innovation/franzoesische-regierung-investiert-40-millionen-euro-in-fablabs/
- [2] "Gründerzentrum für "1000 Start-ups" soll 2016 in Paris eröffnen" - 16.10.2014 - http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/informations-und-kommunikationstechnologien-mikroelektronik/gruenderzentrum-fuer-1000-start-ups-soll-2016-in-paris-eroeffnen/
Quelle: "Paris accueillera bientôt une usine à prototypes", Artikel aus Les clés de demain - 26.06.2014 - http://lesclesdedemain.lemonde.fr/innovation/paris-accueillera-bientot-une-usine-a-prototypes_a-54-4098.html
Redakteur: Aurélien Filiali, aurelien.filiali@diplomatie.gouv.fr
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, 10117 Berlin, Deutschland
Tel.: 030 590 03 92 50; http://www.wissenschaft-frankreich.de
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