01.09.2014 16:37 Uhr in Wirtschaft & Finanzen von Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Plakette in Eisleben erinnert an Förderung von St. Wigbert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Kurzfassung: Plakette in Eisleben erinnert an Förderung von St. Wigbert durch die Deutsche Stiftung DenkmalschutzBronze für die DorfkircheIn diesen Tagen erhält Pfarrer Jürgen Pillwitz eine Bronzetafel für di ...
[Deutsche Stiftung Denkmalschutz - 01.09.2014] Plakette in Eisleben erinnert an Förderung von St. Wigbert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Bronze für die Dorfkirche
In diesen Tagen erhält Pfarrer Jürgen Pillwitz eine Bronzetafel für die Dorfkirche in Eisleben-Osterhausen mit dem Hinweis "Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz". Die Plakette erinnert nach abgeschlossenen Restaurierungsmaßnahmen an vorbildlichen Projekten an das Engagement der privaten Förderer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und will zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Denkmalschutzstiftung stellte vor zwei Jahren für die Mauerwerkssanierung am Turm der Kirche 14.500 Euro zur Verfügung.
Die Dorfkirche von Osterhausen entstand in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der spätgotische Bau wurde nach Zerstörungen im Bauernkrieg und nach den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg 1697 neu aufgebaut. Der mit nur wenigen Öffnungen versehene mächtige Westquerturm erstreckt sich über die gesamte Breite des Schiffs. Er schließt mit einem hohen Querwalmdach mit vier mehreckigen Eckwarten ab. Eine südliche Vorhalle ergänzt den Kirchenbau. Das flachgedeckte Innere ist mit einer Westempore ausgestattet, auf der die Orgel steht. Chor und Kirchenschiff verbindet eine Schildwand. Der qualitätvolle Schnitzaltar von 1525 stammt aus der Cranach-Werkstatt.
Die Osterhausener Dorfkirche zählt mit ihrer prägnanten Architekturgestaltung und ihrer Ausstattung zu den Baudenkmälern von überregionaler Bedeutung. Nachdem 1986 das Turmdach und 1999 das Schiffdach instandgesetzt werden konnten, wollte die aktive Kirchengemeinde Mauerwerksschäden im Turmschaft beseitigen. Aufgrund starker Risse war bereits das Glockenläuten untersagt worden. Daraufhin wurde die Nordseite komplett saniert, alle übrigen Seiten nur bis etwa 5 bis 6 Meter oberhalb des Geländes. Um die mittig aufgetretenen senkrechten Risse aufzufangen, hat man Zuganker verdeckt im Mauerwerk eingelassen, die äußerlich also nicht sichtbar sind. Die Gewände der einzelnen Öffnungen im Turm aus rotem Sandstein waren zum Teil nur noch fragmentarisch vorhanden. Diese Teile hat man mit großer Mühe zusammengefügt und nur dort, wo es wirklich nötig war, durch neue Sandsteinteile ersetzt. Die Dorfkirche in Osterhausen ist eines von über 530 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Sachsen-Anhalt gefördert hat.
Ihre Ansprechpartnerin
Dr. Ursula Schirmer
Pressesprecherin
Tel.: 0228 9091-402
Fax: 0228 9091-409
schirmer(at) denkmalschutz.de
Bronze für die Dorfkirche
In diesen Tagen erhält Pfarrer Jürgen Pillwitz eine Bronzetafel für die Dorfkirche in Eisleben-Osterhausen mit dem Hinweis "Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz". Die Plakette erinnert nach abgeschlossenen Restaurierungsmaßnahmen an vorbildlichen Projekten an das Engagement der privaten Förderer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und will zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Denkmalschutzstiftung stellte vor zwei Jahren für die Mauerwerkssanierung am Turm der Kirche 14.500 Euro zur Verfügung.
Die Dorfkirche von Osterhausen entstand in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der spätgotische Bau wurde nach Zerstörungen im Bauernkrieg und nach den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg 1697 neu aufgebaut. Der mit nur wenigen Öffnungen versehene mächtige Westquerturm erstreckt sich über die gesamte Breite des Schiffs. Er schließt mit einem hohen Querwalmdach mit vier mehreckigen Eckwarten ab. Eine südliche Vorhalle ergänzt den Kirchenbau. Das flachgedeckte Innere ist mit einer Westempore ausgestattet, auf der die Orgel steht. Chor und Kirchenschiff verbindet eine Schildwand. Der qualitätvolle Schnitzaltar von 1525 stammt aus der Cranach-Werkstatt.
Die Osterhausener Dorfkirche zählt mit ihrer prägnanten Architekturgestaltung und ihrer Ausstattung zu den Baudenkmälern von überregionaler Bedeutung. Nachdem 1986 das Turmdach und 1999 das Schiffdach instandgesetzt werden konnten, wollte die aktive Kirchengemeinde Mauerwerksschäden im Turmschaft beseitigen. Aufgrund starker Risse war bereits das Glockenläuten untersagt worden. Daraufhin wurde die Nordseite komplett saniert, alle übrigen Seiten nur bis etwa 5 bis 6 Meter oberhalb des Geländes. Um die mittig aufgetretenen senkrechten Risse aufzufangen, hat man Zuganker verdeckt im Mauerwerk eingelassen, die äußerlich also nicht sichtbar sind. Die Gewände der einzelnen Öffnungen im Turm aus rotem Sandstein waren zum Teil nur noch fragmentarisch vorhanden. Diese Teile hat man mit großer Mühe zusammengefügt und nur dort, wo es wirklich nötig war, durch neue Sandsteinteile ersetzt. Die Dorfkirche in Osterhausen ist eines von über 530 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Sachsen-Anhalt gefördert hat.
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