08.09.2014 10:28 Uhr in Wirtschaft & Finanzen von EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Kernkraftwerk Neckarwestheim: Block II für jährliche Revision vom Netz
Kurzfassung: Kernkraftwerk Neckarwestheim: Block II für jährliche Revision vom NetzDie EnBW investiert weiterhin in das Sicherheitsniveau ihrer nuklearen ProduktionsanlagenDer Block II des Kernkraftwerks Neckarw ...
[EnBW Energie Baden-Württemberg AG - 08.09.2014] Kernkraftwerk Neckarwestheim: Block II für jährliche Revision vom Netz
Die EnBW investiert weiterhin in das Sicherheitsniveau ihrer nuklearen Produktionsanlagen
Der Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim (GKN II) wurde am vergangenen Samstag für die jährliche Revision planmäßig vom Netz genommen. Während der Revision werden in der Anlage Prüf- und Instandhaltungstätigkeiten durchgeführt, Brennelemente ausgetauscht und mehrere technische Projekte umgesetzt.
"Auch in dieser Revision halten wir an unserer Linie fest und investieren in das hohe Sicherheitsniveau von Neckarwestheim II. Damit stellen wir sicher, dass die Anlage weiterhin auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Wir verfolgen also das gleiche Prinzip wie bei Block 2 in Philippsburg, der bis Ende August in Revision war", erläutert Christoph Heil, technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Neckarwestheim. "Unsere Sicherheitsphilosophie gilt gleichermaßen auch für die beiden bereits abgeschalteten Anlagen in Neckarwestheim und Philippsburg, die sich seit 2011 im sogenannten Nachbetrieb befinden und deren Stilllegung und Abbau wir beantragt haben. In Obrigheim beweisen wir seit 2008 unsere Kompetenz beim sicheren und effizienten Rückbau von Kernkraftwerken."
Rund 1.200 zusätzliche Fachkräfte unterstützen die umfangreichen Revisionsarbeiten
"Das diesjährige Revisionsprogramm besteht aus über 3.000 einzelnen Tätigkeiten, die überwiegend nur bei abgeschalteter Anlage möglich sind", berichtet Gerd-Josef Engel, Leiter der Anlage Block II. "Dazu gehören beispielsweise die Grundüberholung von einer der vier Hauptkühlmittelpumpen. An zwei der vier Dampferzeuger wird eine Wirbelstromprüfung durchgeführt, zusätzlich wird ein Dampferzeuger einer inneren Prüfung unterzogen. Außerdem findet eine Inspektion der zwei Niederdruckturbinen statt. Rund 1.200 zusätzliche Fachkräfte von Hersteller- und Spezialfirmen unterstützen unsere Revisionsmannschaft bei der Umsetzung der Tätigkeiten."
Die Revisionsarbeiten finden unter der Aufsicht des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg statt und werden im Auftrag des Ministeriums von Gutachtern des TÜV und der KeTAG (Kerntechnik-Gutachterarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg) begleitet.
Der Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1.400 Megawatt. Die Anlage ging 1989 in Betrieb und hat im Jahr 2013 rund elf Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.
Betrieben wird Block II von der EnBW Kernkraft GmbH (EnKK). Die EnKK steht für Sicherheit bei Betrieb und Nachbetrieb sowie bei Stilllegung und Abbau der Kernkraftwerke in Baden-Württemberg. In Neckarwestheim und Philippsburg produziert die EnKK mit jeweils einem Kernkraftwerk Strom (GKN II und KKP 2). An beiden Standorten befindet sich jeweils eine weitere Anlage, die keinen Strom mehr erzeugt (GKN I und KKP 1). Den Rückbau dieser abgeschalteten Anlagen bereitet die EnKK derzeit vor und hat dazu erste Anträge gestellt. Am Standort Obrigheim macht der Abbau des dortigen Kernkraftwerks seit dem Jahr 2008 gute Fortschritte.
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Unternehmenskommunikation
Durlacher Allee 93
76131 Karlsruhe
Telefon: +49 721 63-14320
Telefax: +49 721 63-12627
mailto: presse@enbw.com
Die EnBW investiert weiterhin in das Sicherheitsniveau ihrer nuklearen Produktionsanlagen
Der Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim (GKN II) wurde am vergangenen Samstag für die jährliche Revision planmäßig vom Netz genommen. Während der Revision werden in der Anlage Prüf- und Instandhaltungstätigkeiten durchgeführt, Brennelemente ausgetauscht und mehrere technische Projekte umgesetzt.
"Auch in dieser Revision halten wir an unserer Linie fest und investieren in das hohe Sicherheitsniveau von Neckarwestheim II. Damit stellen wir sicher, dass die Anlage weiterhin auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Wir verfolgen also das gleiche Prinzip wie bei Block 2 in Philippsburg, der bis Ende August in Revision war", erläutert Christoph Heil, technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Neckarwestheim. "Unsere Sicherheitsphilosophie gilt gleichermaßen auch für die beiden bereits abgeschalteten Anlagen in Neckarwestheim und Philippsburg, die sich seit 2011 im sogenannten Nachbetrieb befinden und deren Stilllegung und Abbau wir beantragt haben. In Obrigheim beweisen wir seit 2008 unsere Kompetenz beim sicheren und effizienten Rückbau von Kernkraftwerken."
Rund 1.200 zusätzliche Fachkräfte unterstützen die umfangreichen Revisionsarbeiten
"Das diesjährige Revisionsprogramm besteht aus über 3.000 einzelnen Tätigkeiten, die überwiegend nur bei abgeschalteter Anlage möglich sind", berichtet Gerd-Josef Engel, Leiter der Anlage Block II. "Dazu gehören beispielsweise die Grundüberholung von einer der vier Hauptkühlmittelpumpen. An zwei der vier Dampferzeuger wird eine Wirbelstromprüfung durchgeführt, zusätzlich wird ein Dampferzeuger einer inneren Prüfung unterzogen. Außerdem findet eine Inspektion der zwei Niederdruckturbinen statt. Rund 1.200 zusätzliche Fachkräfte von Hersteller- und Spezialfirmen unterstützen unsere Revisionsmannschaft bei der Umsetzung der Tätigkeiten."
Die Revisionsarbeiten finden unter der Aufsicht des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg statt und werden im Auftrag des Ministeriums von Gutachtern des TÜV und der KeTAG (Kerntechnik-Gutachterarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg) begleitet.
Der Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1.400 Megawatt. Die Anlage ging 1989 in Betrieb und hat im Jahr 2013 rund elf Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.
Betrieben wird Block II von der EnBW Kernkraft GmbH (EnKK). Die EnKK steht für Sicherheit bei Betrieb und Nachbetrieb sowie bei Stilllegung und Abbau der Kernkraftwerke in Baden-Württemberg. In Neckarwestheim und Philippsburg produziert die EnKK mit jeweils einem Kernkraftwerk Strom (GKN II und KKP 2). An beiden Standorten befindet sich jeweils eine weitere Anlage, die keinen Strom mehr erzeugt (GKN I und KKP 1). Den Rückbau dieser abgeschalteten Anlagen bereitet die EnKK derzeit vor und hat dazu erste Anträge gestellt. Am Standort Obrigheim macht der Abbau des dortigen Kernkraftwerks seit dem Jahr 2008 gute Fortschritte.
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