05.10.2012 14:49 Uhr in Gesellschaft & Familie von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Im Vergleich der Flächenländer Drittletzter in Mathematik
Kurzfassung: Im Vergleich der Flächenländer Drittletzter in MathematikDie bildungspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion, MARIE LUISE VON HALEM, nimmt zu den heute vorgestellten Ergebnissen d ...
[BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - 05.10.2012] Im Vergleich der Flächenländer Drittletzter in Mathematik
Die bildungspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion, MARIE LUISE VON HALEM, nimmt zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Ländervergleichsstudie zu Bildungsstandards im Primarbereich wie folgt Stellung:
"Ich freue mich über das relativ gute Ergebnis der Brandenburger Schülerinnen und Schüler - doch gibt diese nur ein verzerrtes Bild wieder. Brandenburg kann man nicht mit Stadtstaaten wie Berlin, Hamburg oder Bremen in einen Topf werfen, weil dort überproportional viele Schülerinnen und Schüler leben, deren Eltern nicht Muttersprachler sind. Brandenburg muss sich mit anderen Flächenländern messen. Im Vergleich der Flächenländer ist Brandenburg jedoch nur Drittletzter bei den mathematischen Fähigkeiten und Viertletzter in der Kategorie Zuhören. Die Landesregierung hat die Stärkung der mathematischen Kompetenzen von Grundschülern viel zu lange vernachlässigt. Die einzige Maßnahme - die Erhöhung der Wochenstundenzahl im Bereich Mathematik für die ersten und zweiten Klassen um eine Stunde - kam viel zu spät.
Außerdem ist fraglich, ob das augenblickliche Niveau überhaupt gehalten werden kann. Durch die zu geringe Einstellungszahl bei den Lehrkräften ist die derzeitige Schüler-Lehrer-Relation bis zum Ende der Legislaturperiode nicht zu halten. Notwendig wären dafür jährlich bis zu 600 Neueinstellungen. Gerade im Grundschulbereich herrscht hier ein enormer Bedarf."
Die bildungspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion, MARIE LUISE VON HALEM, nimmt zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Ländervergleichsstudie zu Bildungsstandards im Primarbereich wie folgt Stellung:
"Ich freue mich über das relativ gute Ergebnis der Brandenburger Schülerinnen und Schüler - doch gibt diese nur ein verzerrtes Bild wieder. Brandenburg kann man nicht mit Stadtstaaten wie Berlin, Hamburg oder Bremen in einen Topf werfen, weil dort überproportional viele Schülerinnen und Schüler leben, deren Eltern nicht Muttersprachler sind. Brandenburg muss sich mit anderen Flächenländern messen. Im Vergleich der Flächenländer ist Brandenburg jedoch nur Drittletzter bei den mathematischen Fähigkeiten und Viertletzter in der Kategorie Zuhören. Die Landesregierung hat die Stärkung der mathematischen Kompetenzen von Grundschülern viel zu lange vernachlässigt. Die einzige Maßnahme - die Erhöhung der Wochenstundenzahl im Bereich Mathematik für die ersten und zweiten Klassen um eine Stunde - kam viel zu spät.
Außerdem ist fraglich, ob das augenblickliche Niveau überhaupt gehalten werden kann. Durch die zu geringe Einstellungszahl bei den Lehrkräften ist die derzeitige Schüler-Lehrer-Relation bis zum Ende der Legislaturperiode nicht zu halten. Notwendig wären dafür jährlich bis zu 600 Neueinstellungen. Gerade im Grundschulbereich herrscht hier ein enormer Bedarf."
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