20.02.2013 09:11 Uhr in Kultur & Kunst von ÖKO-TEST
ÖKO-TEST Schulranzen
Kurzfassung: ÖKO-TEST SchulranzenUnsichere GefährtenDie meisten Schulranzen sind zwar gut zu handhaben und zu tragen, doch in punkto Sicherheit gibt es für die Hersteller teilweise noch Hausaufgaben zu machen. ...
[ÖKO-TEST - 20.02.2013] ÖKO-TEST Schulranzen
Unsichere Gefährten
Die meisten Schulranzen sind zwar gut zu handhaben und zu tragen, doch in punkto Sicherheit gibt es für die Hersteller teilweise noch Hausaufgaben zu machen. Das ist das Resümee einer aktuellen ÖKO-TEST-Untersuchung. Indiskutabel ist auch die hohe Schadstoffbelastung der Produkte.
Eine spezielle Vorrichtung im Prüflabor stauchte die beladenen Ranzen, wie es im Alltag ständig geschieht.
Kostenloses Bildmaterial zum Download: http://presse.oekotest.de
Die Sicherheit sollte bei einem Schulranzen vor dem Design stehen. Manche haben aber in diesem Punkt erhebliche Mängel, wie das von ÖKO-TEST beauftragte Prüflabor festgestellt hat. Bei drei getesteten Produkten fehlten fluoreszierende Flächen mit Neoneffekt, die dafür sorgen, dass die Kinder bei Tag, vor allem aber in der Dämmerung, deutlich gesehen werden. Dagegen sind reflektierende Flächen, die für die Nachterkennung zuständig sind, weitgehend vorhanden. Allerdings haben die beiden Schulrucksäcke im Test so gut wie keine Reflektorflächen.
Die meisten Produkte lassen sich sehr gut handhaben und tragen. Bei einem Ranzen bemängelt ÖKO-TEST die harten Rückenpolster. Ein Modell im Test hat kein Fach für schwere Bücher, damit diese ergonomisch sinnvoll nah am Rücken getragen werden können. Dazu sind die Rückenpolster und die zu schmalen Schultergurte nicht ergonomisch geformt und gepolstert. Manche Ranzen im Test können einem durchschnittlichen Regenschauer nicht ganz widerstehen oder sind sogar überhaupt nicht regendicht.
Die Produkte sind - mit einer Ausnahme - stark mit Schadstoffen belastet. Das Labor hat unter anderem bedenkliche Phthalat-Weichmacher entdeckt, die in Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken. Einige davon sind in Babyprodukten und Kinderspielzeug bis auf Restgehalte verboten. Zudem wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und phosphororganische Verbindungen in fast allen Produkten nachgewiesen.
Das ÖKO-TEST-Magazin März 2013 gibt es seit dem 22. Februar 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
ÖKO-TEST Verlag GmbH
Niederlassung Augsburg / Presse
Edigna Menhard
Kobelweg 68a
86156 Augsburg
Tel. 0821 / 450 356 -32
Fax 0821 / 450 356 -78
E-Mail: presse@oekotest.de
Geschäftsführer
Jürgen Stellpflug
Patrick Junker
Eingetragene Gesellschaft
ÖKO-TEST Verlag GmbH
Amtsgericht Frankfurt
HRB 25133
Umsatzsteuer-ID-Nummer
UID DE114233308
Unsichere Gefährten
Die meisten Schulranzen sind zwar gut zu handhaben und zu tragen, doch in punkto Sicherheit gibt es für die Hersteller teilweise noch Hausaufgaben zu machen. Das ist das Resümee einer aktuellen ÖKO-TEST-Untersuchung. Indiskutabel ist auch die hohe Schadstoffbelastung der Produkte.
Eine spezielle Vorrichtung im Prüflabor stauchte die beladenen Ranzen, wie es im Alltag ständig geschieht.
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Die Sicherheit sollte bei einem Schulranzen vor dem Design stehen. Manche haben aber in diesem Punkt erhebliche Mängel, wie das von ÖKO-TEST beauftragte Prüflabor festgestellt hat. Bei drei getesteten Produkten fehlten fluoreszierende Flächen mit Neoneffekt, die dafür sorgen, dass die Kinder bei Tag, vor allem aber in der Dämmerung, deutlich gesehen werden. Dagegen sind reflektierende Flächen, die für die Nachterkennung zuständig sind, weitgehend vorhanden. Allerdings haben die beiden Schulrucksäcke im Test so gut wie keine Reflektorflächen.
Die meisten Produkte lassen sich sehr gut handhaben und tragen. Bei einem Ranzen bemängelt ÖKO-TEST die harten Rückenpolster. Ein Modell im Test hat kein Fach für schwere Bücher, damit diese ergonomisch sinnvoll nah am Rücken getragen werden können. Dazu sind die Rückenpolster und die zu schmalen Schultergurte nicht ergonomisch geformt und gepolstert. Manche Ranzen im Test können einem durchschnittlichen Regenschauer nicht ganz widerstehen oder sind sogar überhaupt nicht regendicht.
Die Produkte sind - mit einer Ausnahme - stark mit Schadstoffen belastet. Das Labor hat unter anderem bedenkliche Phthalat-Weichmacher entdeckt, die in Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken. Einige davon sind in Babyprodukten und Kinderspielzeug bis auf Restgehalte verboten. Zudem wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und phosphororganische Verbindungen in fast allen Produkten nachgewiesen.
Das ÖKO-TEST-Magazin März 2013 gibt es seit dem 22. Februar 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
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