15.03.2013 17:20 Uhr in Medien & Presse von Bayerischer Rundfunk - BR
Neudeck für Waffenlieferungen an Syriens Rebellen
Kurzfassung: Neudeck für Waffenlieferungen an Syriens Rebellen Der Chef der Hilfsorganisation "Grünhelme", Rupert Neudeck, fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, die Aufständischen gegen das Assad- ...
[Bayerischer Rundfunk - BR - 15.03.2013] Neudeck für Waffenlieferungen an Syriens Rebellen
Der Chef der Hilfsorganisation "Grünhelme", Rupert Neudeck, fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, die Aufständischen gegen das Assad-Regime in Syrien mit Waffen zu beliefern. Die Verhältnisse für die Zivilbevölkerung seien unerträglich, sagte Neudeck im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, radioWelt am Abend).
Neudeck sprach vom "entsetzlichen Gemetzel der Regierungsarmee aus der Luft" durch Präsident Baschar al Assads Luftwaffe. Er verlangte deshalb, den Aufständischen Waffen zu liefern. "Wenn Sie dieses Entsetzen miterleben, dann wissen Sie es kann eigentlich nicht sein, dass wir diesen Zustand noch weiter hinauszögern wollen, dadurch dass wir diese Waffen denen verweigern."
Neudeck bestritt, dass die Rebellen schon jetzt aus dem Ausland mit schweren Waffen beliefert würden. "Das kann ich verlässlich für den Teil von Nordsyrien, wo wir tätig sind, sagen. Das ist überhaupt nicht der Fall."
Die kleinen Einheiten dort verfügten nur über Gewehre, so Neudeck.
Sein Fazit: "Europa ist mit seinem Latein am Ende." Eigentlich habe sich die Weltgemeinschaft nach dem Zweiten Weltkrieg geschworen, zu Hilfe zu eilen, wenn Menschen massenhaft ermordet werden. "Das geschieht aber leider in Syrien nicht, und deshalb beklage ich die Untätigkeit der internationalen Staatengemeinschaft."
Neudecks "Grünhelme" reparieren bei Aleppo Krankenhäuser und Schulen. Neudeck selbst war zuletzt vor einigen Wochen dort.
Der Chef der Hilfsorganisation "Grünhelme", Rupert Neudeck, fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, die Aufständischen gegen das Assad-Regime in Syrien mit Waffen zu beliefern. Die Verhältnisse für die Zivilbevölkerung seien unerträglich, sagte Neudeck im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, radioWelt am Abend).
Neudeck sprach vom "entsetzlichen Gemetzel der Regierungsarmee aus der Luft" durch Präsident Baschar al Assads Luftwaffe. Er verlangte deshalb, den Aufständischen Waffen zu liefern. "Wenn Sie dieses Entsetzen miterleben, dann wissen Sie es kann eigentlich nicht sein, dass wir diesen Zustand noch weiter hinauszögern wollen, dadurch dass wir diese Waffen denen verweigern."
Neudeck bestritt, dass die Rebellen schon jetzt aus dem Ausland mit schweren Waffen beliefert würden. "Das kann ich verlässlich für den Teil von Nordsyrien, wo wir tätig sind, sagen. Das ist überhaupt nicht der Fall."
Die kleinen Einheiten dort verfügten nur über Gewehre, so Neudeck.
Sein Fazit: "Europa ist mit seinem Latein am Ende." Eigentlich habe sich die Weltgemeinschaft nach dem Zweiten Weltkrieg geschworen, zu Hilfe zu eilen, wenn Menschen massenhaft ermordet werden. "Das geschieht aber leider in Syrien nicht, und deshalb beklage ich die Untätigkeit der internationalen Staatengemeinschaft."
Neudecks "Grünhelme" reparieren bei Aleppo Krankenhäuser und Schulen. Neudeck selbst war zuletzt vor einigen Wochen dort.
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