16.08.2013 16:32 Uhr in Medien & Presse von Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Vor 45 Jahren: "Es lebe die Tschechoslowakei!
Kurzfassung: Vor 45 Jahren: "Es lebe die Tschechoslowakei!"Nicht nur der Sprecher von Radio Freies Europa begeisterte sich im Frühjahr 1968 für die politischen Veränderungen in der Tschechoslowakei. Zum Jahrest ...
[Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) - 16.08.2013] Vor 45 Jahren: "Es lebe die Tschechoslowakei!"
Nicht nur der Sprecher von Radio Freies Europa begeisterte sich im Frühjahr 1968 für die politischen Veränderungen in der Tschechoslowakei. Zum Jahrestag des Prager Frühlings beleuchten MDR FERNSEHEN und -hörfunk das historische Ereignis mit seinen Auswirkungen auf die benachbarte DDR.
"Der Prager Frühling und die DDR" ist der Titel einer Dokumentation von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich (20. August, 22.05 Uhr, MDR FERNSEHEN). Nachdem die kommunistische Partei in der Tschechoslowakei neue Freiheiten verkündet hatte, fühlten sich besonders junge Menschen in der DDR von dem frischen Wind angezogen. Sie hofften, dass auch die DDR vom Prager Frühling angesteckt wird. Zu ihnen gehörten der spätere Rockstar Toni Krahl und Florian Havemann, der Sohn von Robert Havemann, sowie Friedrich Schorlemmer, die alle im Film zu Wort kommen.
Weitere Sendungen zur Thematik sind am 18. August ab 22.20 Uhr im MDR FERNSEHEN zu sehen. Ein authentisches Stimmungsbild der tschechischen Geschichte und Gesellschaft zeichnet die Dokumentation "Tagebuch aus Prag/Private Universe". Helena Treštíková begleitete eine Familie 37 Jahre lang mit der Kamera. "Tagebuch aus Prag", das im letzten Jahr den MDR-Filmpreis für die beste osteuropäische Dokumentation erhielt, wird zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt. Im Anschluss fragt die Reportage "5 Tage im Frühling" nach der Rolle der NVA während der Okkupation der Tschechoslowakei und begibt sich auf Spurensuche im Grenzgebiet. Dort lagerten drei Monate ca. 15.000 Armeeangehörige in den Wäldern, ohne das benachbarte Territorium zu betreten. Beide Dokumentationen werden von Gunter Schoß präsentiert.
Der Film "Liebesgrüße nach Moskau - Der große Radiokrieg" (25. August, 23.50 Uhr, MDR FERNSEHEN) zeigt den Prager Frühling aus einer weiteren Perspektive. Mit Dokumenten und Archivmaterial aus der Zeit des Kalten Krieges, durch Gespräche mit Hörern und Mitarbeitern wird die Geschichte von Radio Freies Europa erzählt. Der Sender startete 1950 in München als Instrument der psychologischen Kriegsführung und war während des Prager Frühlings eine verlässliche Informationsquelle für die Menschen im Osten.
Auch bei MDR 1 RADIO SACHSEN wird die Niederschlagung des Prager Frühlings thematisiert. Am 20. August werden sich in einer Spezialsendung ab 18 Uhr unterschiedliche Personen zum Prager Frühling äußern. Es gibt unter anderem ein Interview mit dem tschechischen Diplomaten František Cerný, der die Ereignisse im August 1968 vor Ort verfolgte. Ein Historiker des Militärgeschichtlichen Forschungsamts der Bundeswehr berichtet zudem über neue Erkenntnisse zur Rolle der NVA während der Invasion. Weiterhin kommt auch Lutz Rentner, Autor der Doku "Der Prager Frühling und die DDR", zu Wort.
Honorarfreie Fotos zu "Der Prager Frühling und die DDR" unter www.ard-foto.de
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Kantstr. 71-73
04360 Leipzig
Deutschland
Telefon: (0341) 300 6401
Telefax: (0341) 3006460
Mail: info@mdr.de
URL: http://www.mdr.de
Nicht nur der Sprecher von Radio Freies Europa begeisterte sich im Frühjahr 1968 für die politischen Veränderungen in der Tschechoslowakei. Zum Jahrestag des Prager Frühlings beleuchten MDR FERNSEHEN und -hörfunk das historische Ereignis mit seinen Auswirkungen auf die benachbarte DDR.
"Der Prager Frühling und die DDR" ist der Titel einer Dokumentation von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich (20. August, 22.05 Uhr, MDR FERNSEHEN). Nachdem die kommunistische Partei in der Tschechoslowakei neue Freiheiten verkündet hatte, fühlten sich besonders junge Menschen in der DDR von dem frischen Wind angezogen. Sie hofften, dass auch die DDR vom Prager Frühling angesteckt wird. Zu ihnen gehörten der spätere Rockstar Toni Krahl und Florian Havemann, der Sohn von Robert Havemann, sowie Friedrich Schorlemmer, die alle im Film zu Wort kommen.
Weitere Sendungen zur Thematik sind am 18. August ab 22.20 Uhr im MDR FERNSEHEN zu sehen. Ein authentisches Stimmungsbild der tschechischen Geschichte und Gesellschaft zeichnet die Dokumentation "Tagebuch aus Prag/Private Universe". Helena Treštíková begleitete eine Familie 37 Jahre lang mit der Kamera. "Tagebuch aus Prag", das im letzten Jahr den MDR-Filmpreis für die beste osteuropäische Dokumentation erhielt, wird zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt. Im Anschluss fragt die Reportage "5 Tage im Frühling" nach der Rolle der NVA während der Okkupation der Tschechoslowakei und begibt sich auf Spurensuche im Grenzgebiet. Dort lagerten drei Monate ca. 15.000 Armeeangehörige in den Wäldern, ohne das benachbarte Territorium zu betreten. Beide Dokumentationen werden von Gunter Schoß präsentiert.
Der Film "Liebesgrüße nach Moskau - Der große Radiokrieg" (25. August, 23.50 Uhr, MDR FERNSEHEN) zeigt den Prager Frühling aus einer weiteren Perspektive. Mit Dokumenten und Archivmaterial aus der Zeit des Kalten Krieges, durch Gespräche mit Hörern und Mitarbeitern wird die Geschichte von Radio Freies Europa erzählt. Der Sender startete 1950 in München als Instrument der psychologischen Kriegsführung und war während des Prager Frühlings eine verlässliche Informationsquelle für die Menschen im Osten.
Auch bei MDR 1 RADIO SACHSEN wird die Niederschlagung des Prager Frühlings thematisiert. Am 20. August werden sich in einer Spezialsendung ab 18 Uhr unterschiedliche Personen zum Prager Frühling äußern. Es gibt unter anderem ein Interview mit dem tschechischen Diplomaten František Cerný, der die Ereignisse im August 1968 vor Ort verfolgte. Ein Historiker des Militärgeschichtlichen Forschungsamts der Bundeswehr berichtet zudem über neue Erkenntnisse zur Rolle der NVA während der Invasion. Weiterhin kommt auch Lutz Rentner, Autor der Doku "Der Prager Frühling und die DDR", zu Wort.
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