[Friedrich-Schiller-Universität Jena - 30.04.2014] Gemeinsam das Wasser besser bändigen
Was Regen anrichten kann, das mussten etliche Thüringer am vergangenen Wochenende erleben. Noch größer sind die Schäden allerdings, wenn Monsunartige Regenfälle auf ein Land wie Indien treffen und Flusspegel in kürzester Zeit ansteigen und ganze Landstriche verwüsten. "In den letzten 40 Jahren gingen am Brahmaputra über 4.000 Quadratkilometer Ackerland verloren", sagt Prof. Dr. Wolfgang Flügel von der Universität Jena. Damit verloren etwa eine Million Menschen ihr Land und ihre Lebensgrundlage, weiß der Geoinformatiker.
Um dieser fatalen Entwicklung entgegenzuwirken, möchte die Regierung des indischen Bundesstaates Assam ein Modellprojekt starten und dabei mit den Geoinformatikern der Jenaer Universität zusammenarbeiten. Dazu wird am 8. Mai eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Assam Water Research and Management Institute (AWRMI) in Guwahati, Assam und der Friedrich-Schiller-Universität Jena unterzeichnet. Zu diesem Zweck reist eine hochrangige Delegation aus Indien an.
Zu dieser Vertragsunterzeichnung sind die Medien im Rahmen eines kurzen Pressetermins herzlich eingeladen. Er findet statt am
Donnerstag, dem 8. Mai 2014
von 14.15-14.30 Uhr
im Rektorberatungsraum des Uni-Hauptgebäudes (Fürstengraben 1).
Teilnehmen werden neben Prof. Flügel und Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke u. a. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Wissenschaftsminister Christoph Matschie sowie von der indischen Delegation Assams Ministerpräsident Tarun Gogoi und der Minister für Wasserressourcen Haren Kakati.
Zu diesem Pressegespräch laden wir Journalistinnen und Journalisten herzlich ein - und würden uns über Ihre Anwesenheit sehr freuen.
Zur Organisation des Termins bitten wir um Akkreditierung unter Angabe der Personenanzahl
per Tel. 03641 / 931030
oder per E-Mail an: presse@uni-jena.de.
Bitte teilen Sie uns auch mit, wenn und von wem Sie O-Töne wünschen.
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