[Deutsche Welthungerhilfe e.V. - 15.08.2014] Ebola in Westafrika: Welthungerhilfe weitet Hilfe aus
Die Welthungerhilfe weitet ihre Hilfe in den am stärksten vom Ebola Virus betroffenen Ländern Sierra Leone und Liberia aus. Im Mittelpunkt steht die enge Zusammenarbeit und Unterstützung der lokalen Behörden, um die weitere Verbreitung der Epidemie einzugrenzen. "Die einheimischen Verwaltungen sind überfordert und haben uns um Hilfe gebeten. Wir unterstützen sie nicht nur mit praktischen Maßnahmen, wie der Verteilung von Hygieneartikeln, sondern bieten auch organisatorische Hilfe für die zuständigen Behörden", betont Mathias Mogge, Programmvorstand Projekte und Programme.
Die von der Krankheit betroffenen Haushalte leiden unter den notwendigen strengen Quarantänevorschriften. In Sierra Leone dürfen die Menschen ihre Häuser 21 Tage nicht verlassen und können weder ihre Felder bestellen noch einkaufen. Die Welthungerhilfe stellt in den kommenden Tagen dringend benötigte Nahrungsmittel für die betroffenen Familien bereit. Im Land sind die Preise für Grundnahrungsmittel wie Reis bereits um bis zu 40 Prozent gestiegen.
In Liberia konzentriert sich die Krankheit bislang vor allem auf die Hauptstadt und die angrenzenden Distrikte. Im Südosten des Landes sind die ländlichen Gebiete noch nicht betroffen. Um hier einen Ebola-Ausbruch weiterhin zu verhindern, verteilt die Welthungerhilfe an zentralen Stellen Handwaschanlagen und Seife. Außerdem werden die Distriktverwaltungen bei großen Aufklärungs- und Präventionskampagnen im Radio unterstützt.
Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen einen deutschsprachigen Gesprächspartner in Sierra Leone und Liberia.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
http://www.welthungerhilfe.de/pm-ebola-nothilfe-westafrika.htmlDie Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.100 Projekte in 70 Ländern mit 2,52 Milliarden Euro gefördert - für eine Welt ohne Hunger und Armut.
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