[Deutsche Stiftung Denkmalschutz - 23.09.2014] Plakette in Meßkirch erinnert an Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Bronze für die Heilandskirche
In diesen Tagen erhält Ulrich Marx von der evangelischen Kirchengemeinde Meßkirch ein ungewöhnliches Paket. Darin befindet sich die Bronzetafel, die künftig die Heilandskirche in Meßkirch mit dem Hinweis "Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale" schmücken soll. Die Plakette erinnert nach abgeschlossenen Restaurierungsmaßnahmen an vorbildlichen Projekten an das Engagement der privaten Förderer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und der GlücksSpirale und soll zu weiterer Unterstützung motivieren. Für die Fassadensanierung des Turms stellte die DSD 2012 dank der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, 30.000 Euro zur Verfügung.
Meßkirch liegt im Landkreis Sigmaringen, im westlichen Oberschwaben an der Barockstraße, zwischen Donau und Bodensee. Über 800 Jahre war der Ort Residenzstadt verschiedener Adelshäuser. Das Stadtbild prägen insbesondere das Rathaus und die Martinskirche, aber ebenso die zahlreichen Fachwerkhäuser.
Die evangelische Heilandskirche von Meßkirch wurde als neogotischer Saalbau von 1863 bis 1865 errichtet. Der Glockenturm an der Südseite des Kirchenschiffs entstand 1900. Das Innere ist flachgedeckt, an der Westseite befindet sich die Orgelempore.
Bei der Restaurierung des in grünem Sandstein errichteten Turms, an dessen Wiederherstellung sich die Denkmalschutzstiftung 2012 beteiligte, stellte sich heraus, dass der Dachstuhl erheblich geschädigt und die Fußpunkte nicht mehr standsicher waren. Der Dachstuhl musste zimmermannsmäßig gerichtet werden. Größtenteils konnten dabei die alten sogenannten Herzziegel später wiederverwendet werden.
Die Heilandskirche gehört zu den über 260 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte. Im Landkreis Sigmaringen förderte die Stiftung auch die Hochofengebäude in Sigmaringendorf, das Alte Schloss in Krauchenwies und das ehemalige Augustinerchorfrauenstift in Inzigkofen.
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