[Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) - 10.02.2015] Ostbeauftragte Gleicke fordert weitere Fortschritte im Ost-West-Angleichungsprozess
Anlässlich des Jahresempfangs des Thüringer Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) spricht die Ost- und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung sowie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, heute im Atrium der Erfurter Stadtwerke. Dabei wird sie unter anderem auf die Herausforderungen des
Mittelstands, aber auch spezifisch der
ostdeutschen Wirtschaft eingehen.
Staatssekretärin Gleicke: "In den 25 Jahren seit dem Mauerfall wurde Unglaubliches an Aufbauarbeit geleistet. Auch dank der mutigen und tüchtigen ostdeutschen Unternehmerinnen und Unternehmer ist der Aufbau Ost insgesamt gelungen. Wir haben aber noch ein gutes Stück Arbeit vor uns bei der Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West. Mit dem einheitlichen Mindestlohn in ganz Deutschland haben wir einen wichtigen Schritt gemacht. Bis 2019 müssen wir nun auch ein einheitliches Rentenrecht schaffen. Um dauerhaft ein solides Fundament für die ostdeutschen Länder zu schaffen, brauchen wir auch nach 2019 ein solidarisches Finanzsystem, eine Stärkung der Wirtschaftskraft in den strukturschwachen Regionen und eine Unterstützung bei der Bewältigung des demografischen Wandels."
Ostdeutschland hat seine Wirtschaftsleistung seit 1992 zwar in etwa verdoppelt, erreicht damit jedoch weiterhin nur rund zwei Drittel der westdeutschen Wirtschaftskraft. Zudem ist der Konvergenzprozess in den letzten Jahren nur noch langsam vorangeschritten.
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