[Deutscher Journalisten-Verband (DJV) - 02.11.2015] DJV-Verbandstag fordert wirksamen Schutz der Kreativen
"Die soziale Situation der Kreativen ist nachhaltig zu verbessern. Soziale Gerechtigkeit darf sich nicht auf Mindestlohnstandards für abhängig Beschäftigte beschränken." Mit diesem Appell an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern machte der DJV-Verbandstag in Fulda am heutigen Montag auf die Lage der freien Journalistinnen und Journalisten aufmerksam. In der Fuldaer Erklärung, die die rund 270 DJV-Delegierten einstimmig verabschiedeten, erneuert der DJV seine Forderung nach einem Verbandsklagerecht zur Durchsetzung von Vergütungsregeln. Dieses Instrument dürfe nicht im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens verwässert werden. Die Bundesregierung müsse auf EU-Ebene dafür sorgen, dass die Belange der Kreativen bei der geplanten Harmonisierung des Urheberrechts nicht beeinträchtigt würden.
Auf die Verbesserung der sozialen Lage der Freien zielt ein weiterer Antrag ab, der noch nicht beschlossen wurde. Freie Journalistinnen und Journalisten sollen gegenüber ihren angestellten Kollegen gleich gestellt werden, wenn es um Leistungen bei der Erkrankung von Kindern oder nach dem Pflegegesetz geht.
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Hendrik Zörner
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