[Das Hunger Projekt - 21.05.2012] Die internationale Entwicklungsorganisation "Das Hunger Projekt e.V." trägt im Rahmen ihrer Entwicklungsprogramme zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika bei.
Der Afrikatag erinnert an die Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit am 25. Mai 1963. Sie gilt als Vorgängerorganisation der 2001 gegründeten Afrikanischen Union. An diesem Tag wurde in Addis Abeba (Äthiopien) die Charta von 30 afrikanischen Staaten unterzeichnet.
Afrika - ein Kontinent, der von Hunger und extremer Armut gekennzeichnet ist, aber auch vom Klimawandel und Bevölkerungswachstum.
Das Hunger Projekt e.V. trägt mit seinen Programmen dazu bei, nachhaltig Hunger und Armut zu überwinden. So arbeitet das Hunger Projekt in Afrika mit der Epizentren-Strategie, die von Afrikanern entwickelt wurde und die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Bewohner benachbarter Dörfer schließen sich zusammen und bauen ein gemeinschaftliches Entwicklungszentrum auf mit Schule, Krankenstation, Bank zur Vergabe von Kleinkrediten, Nahrungsmittelspeicher sowie Gemeinschaftsäckern. Nach der Aufbauzeit führen die Menschen das Epizentrum eigenständig weiter.
Umwelt- und Klimaveränderungen stellen besonders für die afrikanischen Kleinbäuerinnen und -bauern eine Herausforderung dar. Das Hunger Projekt berücksichtigt in der Epizentren-Strategie beide Aspekte - Überwindung von chronischem Hunger und Umweltschutz. So sind u.a. Förderung nachhaltiger Landwirtschaftsmethoden, Bewusstseinsbildung für Klimawandel und Aufbau von Anpassungsfähigkeiten fester Bestandteil des Programms.
Die Situation der Frauen, insbesondere in den ärmeren Regionen, ist in einem hohen Maß geprägt von Ungerechtigkeit und Unterdrückung, von Missachtung und Misshandlung. In den vom Hunger Projekt geleiteten sogenannten "Women's Leadership Workshops" lernen die Frauen, ihre Rechte und Forderungen hartnäckig durchzusetzen. Gezielt soll die Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen erhöht werden.
Auch die gesundheitliche Aufklärung ist Teil der Epizentren-Strategie. So bietet das Hunger Projekt Workshops zu HIV/AIDS an.
Das Hunger Projekt ist überzeugt davon, dass nur mit integrierten, ganzheitlichen Programmen eine nachhaltige Entwicklung erreicht werden kann und hat in den letzten Jahren seine Programme vor allem in Afrika stark ausgeweitet.
Auf der Homepage des Hunger Projekts gibt es einen Afrika-Quiz für Kinder, das zeigt, was jeder selbst tun kann, damit irgendwann kein Kind auf der Welt mehr hungern muss: www.kinder.das-hunger-projekt.de
Weitere Informationen zur Arbeit des Hunger Projekts gibt es unter
www.das-hunger-projekt.de
Das Hunger Projekt

Das Hunger Projekt e.V. ist eine internationale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich seit 1977 für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers einsetzt. Gegenwärtig ist das Hunger Projekt in 12 Ländern Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas (Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Malawi, Mosambik, Senegal und Uganda; Indien und Bangladesch sowie Mexiko und Peru) vertreten.
In Deutschland arbeitet das Hunger Projekt seit 1983 als gemeinnützig anerkannter Verein - derzeit mit ca. 50 ehrenamtlich Aktiven und fünf Teilzeitkräften. Weitere Partnerländer sind: Australien, Belgien, Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden, Schweiz und USA. Insgesamt gibt es 350 Angestellte (davon 300 Einheimische in den Programmländern) und rund 362.000 Ehrenamtliche. Der Hauptsitz ist in New York.
Das Hunger Projekt konzentriert sich in der Entwicklungszusammenarbeit auf drei Kernelemente: Soziale Mobilisierung zu eigenständigem Handeln, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Stärkung lokaler Demokratie. Alle Strategien und Initiativen sind darauf ausgerichtet, die acht UN-Millenniumsentwicklungsziele zu unterstützen.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin zeichnet das Hunger Projekt e.V. seit Jahren mit dem DZI-Spendensiegel für seine transparente, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder aus. Das Hunger Projekt hat sich zudem der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) angeschlossen und ist aktives Mitglied bei GEMEINSAM FÜR AFRIKA und VENRO.