[RWE Aktiengesellschaft - 30.08.2012] RWE Deutschland bringt mehr Intelligenz in das Niederspannungsnetz
Das Projekt "Smart Operator" wird in Testregionen in Rheinland-Pfalz und Bayern gestartet
Rund sieben Millionen Euro fließen bis Ende 2014 in das Projekt
Die RWE Deutschland-Gruppe startet nach dem erfolgreichen Praxistest des intelligenten Stromverteilnetzes "Smart Country" ein Nachfolgeprojekt für intelligente Netzlösungen in der Niederspannung. Dafür werden rund 250 Haushalte in den Gemeinden Kisselbach und Wincheringen (Rheinland-Pfalz) sowie Wertachau (Stadt Schwabmünchen) in Bayern ausgewählt.
Das Projekt - unter der Federführung der RWE Deutschland-Gruppe - läuft bis Ende 2014. Die Entwicklungskosten betragen insgesamt sieben Millionen Euro. Die Testhaushalte werden über rund zwei Jahre an ein intelligentes Niederspannungsnetz angeschlossen. Das "Smart Operator"-Projekt wird gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie umgesetzt. Projektpartner sind die RWTH Aachen, die PSI AG sowie die Firmen Maschinenfabrik Reinhausen, Horlemann Unternehmensgruppe, Hoppecke und Stiebel Eltron.
Herzstück ist ein "Smart Operator": etwas kleiner als ein Schuhkarton und gespickt mit hochleistungsfähiger Elektronik. Diese Steuerbox wird in den Ortsnetzstationen der Testregionen eingebaut. Die Box fungiert dabei als autonome Intelligenz im Netz und als Nahtstelle zwischen den Haushalten einer Wohnsiedlung und dem örtlichen Verteilnetz. Die spezielle Informations- und Kommunikationstechnik überwacht somit automatisch den Netzzustand, optimiert den Stromfluss und garantiert ein stabiles Netz.
Dr. Andreas Breuer, Leiter neue Technologien/Projekte bei RWE Deutschland:
"Der "Smart Operator" ergänzt das intelligente Stromverteilnetz "Smart Country" von RWE Deutschland und liefert wichtige Erkenntnisse für den realen Netzbetrieb auf der Niederspannungsebene. " Infrage kommende Testhaushalte werden im Projekt die Möglichkeit erhalten, mit intelligenten Haushaltsgeräten ihren Stromverbrauch flexibel auf hohe Einspeisungen beziehungsweise Erzeugungsspitzen aus erneuerbaren Energien auszurichten. Der Verbraucher wird mehr Spielraum erhalten, um selbst neue kleinere Stromerzeuger, wie zum Beispiel Blockheizkraftwerke, anzuschließen.
Dr. Andreas Breuer betont: "Mit dem Projekt "Smart Operator" geht RWE Deutschland gemeinsam mit den beteiligten Partnern einen weiteren wichtigen Schritt zur Ausgestaltung der Energiewende. Diese intelligente Box soll dazu beitragen, den konventionellen Netzausbau im Bereich der Niederspannung teilweise zeitlich zu verlagern oder zu vermeiden."
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