[Deutscher Bundestag - 09.10.2012] "Grünes Wachstum und Energieeffizienz" Internationales Parlamentariertreffen in Berlin
Die Arbeitsgruppe der Ostseeparlamentarierkonferenz (Baltic Sea Parliamentary Conference - BSPC) kommt am 12. Oktober 2012 auf Einladung des Abgeordneten Torsten Staffeldt (FDP) in Berlin zu ihrer vierten Sitzung zusammen. Parlamentarier aus den nord- und osteuropäischen Ostseeanrainerstaaten sowie aus Russland und dem Europäischen Parlament befassen sich in ihrer eintägigen Sitzung mit den "Perspektiven des grünen Wachstums" und "Verbesserter Energieeffizienz". Eingeleitet wird die Sitzung mit einer Besichtigung des Hybridkraftwerks Prenzlau, dem weltweit ersten Hybridkraftwerk, das Wasserstoff, Wind und Biogas zur Stromerzeugung kombiniert. Die von der Enertrag AG im brandenburgischen Prenzlau als Pilotprojekt betriebene Anlage produziert nicht nur Strom aus Windkraft, sondern ist in der Lage, Windenergie zusätzlich in Form von Wasserstoff zu speichern. Dieser Wasserstoff kann bei Bedarf wieder zur Stromerzeugung genutzt werden. Alternativ dient er als Kraftstoff für emissionsfreie Fahrzeuge.
Ferner werden die Arbeitsgruppenmitglieder über die Energiewende in Deutschland und über die Tätigkeit der KfW-Bank informiert.
Die Arbeitsgruppe Grünes Wachstum und Energieeffizienz ist ein von der BSPC eingesetztes Gremium mit dem Mandat, Fragen der Energieeffizienz und des grünes Wachstums zu untersuchen. Am Ende der zweijährigen Mandatsdauer sollen Empfehlungen und Vorschläge für bestmögliche Verfahren vorgelegt werden.
Weitere Informationen zur Ostseeparlamentarierkonferenz (BSPC) unter
www.bspc.netAuch unterwegs aktuell informiert mit der kostenlosen App "Deutscher Bundestag" und unter m.bundestag.de.
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/227-0
Telefax: 030/227-36 878 oder 227-36 979
Mail: mail@bundestag.de
URL:
http://www.bundestag.de
Deutscher Bundestag

Kein Bundestag ist wie der andere. Jedes Mal haben die Wähler neu entschieden, wer stellvertretend für alle die Regeln entwickeln soll, die dann für alle gelten werden. Jedes Mal haben die Wähler neu bestimmt, wie stark der Einfluss der einzelnen Parteien in der Volksvertretung sein soll, wer somit die Regierung bilden kann und wer in die Opposition muss. Und deshalb beginnt auch jeder Bundestag ganz von vorn. Denn die neu gewählten Abgeordneten können nicht von ihren Vorgängern vorbestimmt werden, deren Legitimität, für das Volk zu entscheiden, mit dem Zusammentreten des neuen Bundestages erlischt.Der PräsidentDer Präsident leitet nicht nur die Bundestagssitzungen (in der er sich mit seinen Stellvertretern abwechselt), er vertritt den Bundestag auch nach außen. Protokollarisch ist er als Repräsentant der Legislative nach dem Bundespräsidenten der zweite Mann im Staat. Er ist nicht nur Adressat aller Eingaben und Entwürfe von Bundesregierung, Bundesrat oder Mitgliedern des Bundestages, er setzt sich auch für die Würde des Bundestages und die Rechte seiner Mitglieder ein. Er ist der oberste Dienstherr der Bundestagsmitarbeiter und übt sowohl das Hausrecht als auch die Polizeigewalt in den Gebäuden des Parlamentes aus.