[Bundesregierung - 29.04.2013] Kulturstaatsminister Neumann: Jüdisches Filmfestival bereichert kulturelle Vielfalt
Bei der heutigen Eröffnungsgala des 19. Jüdischen Filmfestivals Berlin
Brandenburg im Potsdamer Hans Otto Theater erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann:
"Jüdische Filme, Filmemacher und Themen wieder in die deutsche Filmlandschaft zu holen und nach dem Zivilisationsbruch des Holocaust zu neuen Formen des Miteinanders zu finden, dazu leistet das Jüdische Filmfestival einen wichtigen Beitrag. Das Festival wird mit Mitteln des Bundes unterstützt - weil es künstlerisch überzeugt, und weil es eine wichtige Facette des jüdischen Lebens darstellt, das in unserem Land wieder sichtbar wird. Das Jüdische Filmfestival ist Ausdruck dieser wiedergewonnenen Lebendigkeit, die eine wertvolle kulturelle Bereicherung für unser Land darstellt. Das Filmangebot des Jüdischen Filmfestivals Berlin und Potsdam zeigt, dass der Jüdische Film vor allem eines ist: mit großer Begeisterung und dem berühmten jüdischen Humor dem Leben zugewandt."
Das Jüdische Filmfestival Berlin
Potsdam (29. April bis 12. Mai 2013) wurde anlässlich des 50. Jahrestages des Kriegsendes 1995 gegründet und versteht sich als Forum für den jüdischen Film in Deutschland. Das Festival richtet sich bewusst an jüdisches und nichtjüdisches Publikum und hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle, unbekannte Filme zu präsentieren. Sie geben filmische Einblicke in das jüdische Leben, sollen den Dialog zwischen Juden und Nichtjuden fördern und wollen jüdische Filmtradition in Deutschland wieder zugänglich machen und mit der deutschen Kulturlandschaft vernetzen.
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