[Auswärtiges Amt - 03.06.2013] Menschenrechte im südlichen Afrika - Auswärtiges Amt organisiert regionale Konferenz für Menschenrechtsaktivisten
Vom 4. bis 6. Juni organisiert das Auswärtige Amt zusammen mit seinen Botschaften im südlichen Afrika eine regionale Menschenrechtsverteidiger-Konferenz in Sambia.
Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, erklärte dazu heute (03.06.):
Ich freue mich auf das Treffen mit Menschenrechtsverteidigern und Mitarbeitern unserer Botschaften aus dem südlichen Afrika. Im Gespräch wollen wir uns ein Bild der Menschenrechtslage in der Region machen.
Wir werden uns mit den Menschenrechtsverteidigern der Region zusammensetzen, um Wege zu finden, wie wir Sie in ihrer täglichen Arbeit unterstützen können. Denn diese Menschen ändern und verbessern mit ihrem Engagement die Menschenrechtslage in ihren Heimatländern. Sie bei ihrer zum Teil gefährlichen Arbeit zu schützen, ist erklärtes Ziel der deutschen Bundesregierung. Deshalb führen wir seit zwei Jahren regelmäßig weltweit Konferenzen mit Menschenrechtsverteidigern und unseren Botschaften durch.
Die Länder des südlichen Afrika sind wichtige Partner, mit denen wir auf der Basis gemeinsamer Werte kooperieren wollen. Dabei ist für uns der intensive Austausch auch mit zivilgesellschaftlichen Vertretern dieser Region von größter Wichtigkeit. Ich freue mich daher sehr auf die Gespräche mit den Menschenrechtsaktivisten aus zehn verschiedenen Staaten.
Hintergrund:
Bereits zum fünften Mal organisiert das Auswärtige Amt gemeinsam mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung eine Menschenrechtsverteidiger-Konferenz. Nach Veranstaltungen für Südamerika, den Nahen Osten und Nordafrika, Westafrika sowie Mittelamerika und Karibik liegt der Fokus dieses Mal auf der Region des südlichen Afrika. Es werden Menschenrechtsverteidiger aus zehn Staaten mit Vertretern der Botschaften zusammenkommen, von Angola bis Mosambik, von Kongo (DRC) bis Südafrika.
Die Konferenz wird bestimmt von in der Region wichtigen Menschenrechtsthemen wie Frauenrechte, Meinungs- und Pressefreiheit, Recht auf Wohnen/ Zwangsvertreibungen und die Rechte von Minderheiten sowie den Schutz von Menschenrechtsverteidigern.
Am Rande der Konferenz wird Markus Löning zudem mit offiziellen Regierungsvertretern sowie NGOs zusammentreffen und ein Gefängnis besuchen.
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