[VolkswagenStiftung - 18.07.2013] Masterstudiengang "Öffentliche Verwaltung" in Georgien
Nach dem erfolgreichem Aufbau des Masterstudiengangs fördert die VolkswagenStiftung jetzt erneut die zweijährige, bereits nach Bologna-Kriterien aufgebaute Ausbildung.
Ihr Besuch hat Eindrücke hinterlassen - bei ihnen selbst, aber auch überall dort, wo sie zu Gast waren. Vor wenigen Monaten besuchten 18 Studierende aus Georgien im Rahmen eines von der Stiftung geförderten Masterstudiengangs "Public Administration" Deutschland. Sie lernten etwas über Verwaltungsstrukturen und erhielten Einblicke in die Arbeitsweise der öffentlichen Institutionen und die Zusammenarbeit deutscher Behörden mit den europäischen Institutionen.
Die jungen Georgier sind die ersten Teilnehmer des zweijährigen, bereits nach Bologna-Kriterien aufgebauten interdisziplinären Ausbildungsgangs "Öffentliche Verwaltung". Er ging 2009 an den Start als Kooperation der Staatlichen Ivane Javakhishvili Universität in Tiflis und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Das Ziel: künftige Fach- und Führungskräfte für den öffentlichen Dienst Georgiens zu qualifizieren. Die VolkswagenStiftung unterstützte seinerzeit den Aufbau des durchweg englischsprachigen Masterstudiengangs mit 250.000 Euro und stellt jetzt - aktuell durchläuft bereits der 2011 gestartete zweite Jahrgang mit 22 Teilnehmern die Ausbildung - weitere 410.000 Euro bereit.
Die soeben bewilligten Fördergelder der Stiftung dienen allerdings nicht nur der Konsolidierung des Studiengangs bis Ende 2015, wenn der dritte Jahrgang abschließt. Ein Teil der Gelder ist vorgesehen, um herausragenden Nachwuchswissenschaftlern eine Promotion zu ermöglichen. Auch der institutionelle Aufbau schreitet voran: So wurde im Frühjahr 2013 ein Georgisches Institut für Verwaltungswissenschaften gegründet, das einen institutionellen Rahmen für die Verwaltungsforschung schaffen und eine tragfähige forschungsbasierte Ausbildungsstruktur gewährleisten soll. Ziel ist es, dass sich der Studiengang mit Ablauf der bewilligten Mittel selbst trägt.
Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Initiative Zwischen Europa und Orient - Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft gefördert.
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