[aid - 27.02.2013] Hobby oder Beruf?: Die vielfältigen Wege zur Imkerei
(aid) - Das Interesse an der Bienenhaltung nimmt seit einigen Jahre wieder zu und die Zahl der Imker steigt. Aber wie wird man eigentlich Imker? Dr. Ingrid Illies von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau erklärt in der Zeitschrift Schule und Beratung welche Wege zur Imkerei führen.
Bei Kindern kann sich erstes Interesse am Imkern in der Familie oder in der Schule entwickeln. In der Schule ermöglichen die Schulimkerei in Bienen-AGs und der Biologie-Unterricht eine intensive Beschäftigung mit der Bienenhaltung. Der Wunsch, mit der Familie die Natur zu erleben, die Lust auf selbst hergestellten Honig oder die Überlegung die Bestäubung im eigenen Garten zu sichern, können aus einem anfänglich Interessierten einen Freizeitimker machen. Wenn irgendwann so viel Honig erzeugt wird, dass Familie und Freunde diesen nicht mehr abnehmen können, liegt die Überlegung nahe, die Imkerei nebenerwerbsmäßig zu betreiben. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Imkereibetriebe im Haupterwerb. Hierfür sind aber eine gründliche Planung und betriebswirtschaftliches Geschick gefragt.
Dann führt der Weg zur Imkerei über eine klassische Ausbildung: Jedes Jahr beginnen circa 20 junge Leute in Deutschland eine Ausbildung zum Tierwirt oder zur Tierwirtin in der Fachrichtung Imkerei. Um theoretisches und praktisches Fachwissen zu vermitteln, bieten Bieneninstitute, Fachberater, Verbände und erfahrene Imker regelmäßig Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. In einigen Bundesländern gibt es nach Abschluss eines entsprechenden Kurses ein Zertifikat "Geprüfter Freizeitimker". Kunden können so erkennen, dass der Honig von einem erfahrenen Imker stammt.
Annalena Schraut,
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