[Die Linke. im Bundestag - 07.03.2013] Rentenpolitik der Bundesregierung ist Armutszeugnis vor allem für Frauen
"Die Renten- und Arbeitsmarktpolitik der schwarz-gelben Regierung ist ein Armutszeugnis. Vor allem für Frauen. So erhalten immer noch zwei von drei Frauen eine Rente, die unterhalb der Grundsicherung liegt. Auch müssen viele Frauen im Rentenalter einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, um sich den Lebensunterhalt zu finanzieren. Und der Trend zu Kürzungen von Sozialleistungen und zum Ausbau von prekären Beschäftigungsverhältnissen besagt ganz klar: die Armutsquote von Frauen wird weiter steigen", so Yvonne Ploetz, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Ploetz weiter:
"Die von der Regierung hochgelobte Zuschussrente wird die Armutsprobleme der Rentnerinnen nicht lösen. Was wir brauchen, sind Reformen, die den Frauen zu gute kommen, die das Thema einer eigenständigen Alterssicherung von Frauen in den Mittelpunkt stellen. Dabei muss sowohl das allgemeine Rentenniveau als auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Beachtung finden. Ebenso gehören prekäre Beschäftigungsverhältnisse wie beispielsweise Teilzeitbeschäftigung und Minijobs, welche mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden, sowie Lohnrückstände auf den Prüfstand.
Wir haben der Bundesregierung ein Konzept unterbreitet, das Lösungen für ein würdiges Leben im Alter enthält. Unsere Antworten lauten: Gesetzlicher Mindestlohn, Mindestrente, Ausbau der KiTa-Betreuung und Stärkung der gesetzlichen Rente. Damit würde es den Frauen endlich ermöglicht, im Alter unabhängig von Staat und Männern leben zu können."
F.d.R. Beate Figgener
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