[DIE LINKE - 20.02.2014] Neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt muss steigende Reallöhne fördern
Der Vorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, verlangt nach dem Bekanntwerden der negativen Reallohnentwicklung im Jahr 2013 eine "neue konzertierte Aktion für höhere Löhne". Er erklärt:
Ein Aufschwung mit sinkenden Reallöhnen ist ein Aufschwung, der an den Menschen vorbei geht. Alles boomt, nur die Löhne nicht, das ist ein nicht haltbarer Zustand. Lohnbremsen sind Wachstumsbremsen. Wir brauchen eine neue konzertierte Aktion für höhere Löhne. Sinkende Reallöhne sind kein Naturereignis sondern das Ergebnis falscher Politik. Alle Bundestagsparteien und die Sozialpartner sollten sich an einen runden Tisch setzen und darüber reden, wie wir gemeinsam eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt schaffen können, die steigende Reallöhne ermöglicht und fördert.
Die alten Rezepte aus den neoliberalen Ideenschmieden sind gescheitert.
Jetzt sind neue Wege gefragt. Wir müssen darüber reden, welche Lohnbremsen wir aus dem Arbeitsrecht entfernen müssen, und welche Stellschrauben im Sozialrecht neu justiert werden müssen, damit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit mehr Selbstbewusstsein für höhere Löhne kämpfen können. Eine Agenda für höhere Löhne muss klare Zielvorgaben für eine flächendeckende Erhöhung der Reallöhne enthalten. Die Zeit der Maßhalteappelle ist vorbei. Wir brauchen sofort einen echten Mindestlohn, mehr Kündigungsschutz und ein Verbot von sachgrundlosen Befristungen.
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